Teil 1 zeigte, warum der Feed dich hält und warum „Wie viel Bildschirm?“ die falsche Frage ist. Teil 2 gibt die Antwort: Wenn das Medium nie von selbst „Ende“ sagt — wie sagt man es selbst? Nicht mit Willenskraft, die zuverlässig scheitert, sondern indem man die Umgebung baut, die das Aufhören trägt — altersgestuft für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.
Meine Mutter ist 89 und lebt ohne Feed — und wirkt, als hätte sie mehr Zeit als ich. Liegt das am fehlenden Social Media oder an ihren Prioritäten? Social Media ist nicht „schlimmer“ als Fernsehen, aber anders gebaut: kein Stopp-Signal, personalisiert — und in der KI redet es zurück. Die richtige Frage ist nicht „Wie viel Bildschirm?“, sondern „Wer entscheidet den nächsten Schritt?“